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Das Gesamtvolumen der Investitionen für die Weltmeisterschaft beträgt laut den Bewerbungsunterlagen von Südafrika 825 Millionen US-Dollar. Etwa 467 Millionen Euro will das Organisationskomitee der WM durch Kartenverkäufe einnehmen, lokale Sponsoren sollen etwa 47 Millionen beisteuern.

Eintrittskarten

Für das Turnier werden insgesamt etwa 3,2 Millionen Tickets zur Verfügung stehen. Etwa eine Million wird für die Fans in Südafrika reserviert, eine weitere Million können Fans aus dem Ausland erwerben. Die letzte Million geht an Sponsoren, Mitglieder der FIFA und an die Spieler. Der Ticketverkauf soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 beginnen.
Die Preise für die Eintrittskarten sind in vier Kategorien geteilt und erstrecken sich von US$ 20 in der Kategorie 4 bei einem Gruppenspiel bis US$ 900 für eine Endspielkarte der Kategorie 1. Die rund 480.000 Eintrittskarten der Kategorie 4 sind den Einwohnern von Südafrika vorbehalten.
Erstmals wird ein Kartenfonds eingerichtet werden, der 120.000 Freikarten der Kategorie 4 für alle Spiele beinhaltet. Diese Karten werden an Einwohner des Gastgeberlandes verschenkt, die sich sonst kein Spiel live anschauen könnten.

Infrastruktur

Die internationalen Flughäfen Johannesburg, Kapstadt und Durban werden derzeit ausgebaut, um dem erhöhten Fluggastaufkommen zur WM gerecht zu werden. Insgesamt gibt es 10 Flughäfen, die Großflugzeuge abfertigen können.
Zudem wird in der Metropolregion zwischen Pretoria und Johannesburg eine neue Metrolinie, die Gautrain, gebaut. Außerdem sollen die vorhandenen über 20.000 Kilometer Zugstrecke modernisiert werden.
Das Straßennetz von über 73.000 km asphaltierten Straßen und Autobahnen ist bereits jetzt in einem sehr guten Zustand. Der Stadionbau in Port Elizabeth und Nelspruit ist im vollen Gange, und die restlichen Neubauten wurden im Januar begonnen.

Probleme

Nach Berichten der Inspektorengruppe des Weltfußballverbandes FIFA sind Transportsysteme, Telekommunikation, Hotellerie und die medizinische Versorgung auf einem sehr guten Niveau und für die Weltmeisterschaft gerüstet. Kritisiert wird die mangelnde Sicherheit im Land, jedoch habe die Regierung des Staates die Mittel und das Wissen, die WM ohne Probleme zu veranstalten.
Dennoch gibt es innerhalb der nächsten zwei Jahre noch erhebliche Mängel zu beheben. Die Verkehrsinfrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs muss erheblich verbessert werden. Außerdem besteht laut Berichten südafrikanischer Medien, bedingt durch steigende Baupreise und den Mangel an heimischen Fachkräften, eine Budgetlücke von rund 270 Millionen Euro.

Sponsoren

Im Vergleich zur WM 2006 hat die Fifa ein neues Sponsoring-Konzept entwickelt. Neben sechs bereits feststehenden ständigen Fifa-Partnern (Adidas, Sony, Hyundai, Coca-Cola, Visa International und Emirates Airline) gibt es zwischen sechs und acht weitere Fifa-WM-Sponsoren und sechs nationale Förderer.
Bisher stehen McDonald's, Budweiser und Mobile Technology Networks als Fifa-Sponsoren fest. Die ersten bekannten nationalen Förderer sind die First National Bank und Telkom.

Gokuma.com Gokuma.de Foodstuffs.de

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