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Moses Mabhida Stadion

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Geschichte

Moses Mabhida Stadion

Animation des Architekten Moses Mabhida

Das Stadion liegt auf einer erhöhten Plattform unweit des Indischen Ozeans und ist repräsentativer Bestandteil des neuen King’s-Park-Sportzentrums. Das neue Stadion wird an der Stelle des alten Kings-Park-Stadions errichtet, welches 2006 anlässlich des Neubaus gesprengt wurde.
Zunächst war das Stadion nach dem Zulu-Häuptling Senzangakhona (King-Senzangakhona-Stadion) benannt, einem Gründer der Zulu-Nation, wurde aber noch in der Bauphase nach dem kommunistischen Politiker Moses Mabhida (1923–1985) umbenannt.
Das Moses-Mabhida-Stadion ist eines von drei Stadien, das von dem deutschen Architektenbüro gmp (Gerkan, Marg und Partner) entworfen wurde. Es dient nicht nur als WM-Spielort, sondern ist durch seine umliegenden Grünflächen ein wichtiger Teil des kulturellen und sportlichen Lebens in der Region KwaZulu-Natal.
Die Stadt Durban (eThekwini Municipality) ist in diesem Projekt Bauherr und wird durch die afrikanische Baufirma BKS Group vertreten. Die Firma Pfeifer Seil- & Hebetechnik aus Memmingen ist als Generalunternehmer für die gesamte Dachkonstruktion beauftragt worden.

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Daten über den Bau

Einer der baulichen Höhepunkte ist der 2700 Tonnen schwere Stahlbogen (56 Elemente und 6 Rungen), der sich in 104 Metern Höhe über das Stadion spannt. Er wurde bei der Firma Eiffel Deutschland Stahltechnologie in Hannover gefertigt und in Einzelteilen per Schiff nach Durban gebracht. Der Bogen teilt sich an seinem höchsten Punkt in zwei sogenannte Spliced Arches und spiegelt somit in der Draufsicht die südafrikanische Nationalflagge wider. Mit einer Seilbahn wird Besuchern die Gelegenheit gegeben, vom Scheitelpunkt des Bogens (Viewing Platform) einen Blick über die Stadt und den Indischen Ozean zu genießen. Am Bogen ist ein 500 Tonnen schweres Seiltragwerk befestigt, das mit einer gesamten Seillänge von ca. 18 Kilometern die Verbindung zum ovalen Druckring herstellt. Der sogenannte Compression Ring und seine 52 tragenden Stahlstützen haben ein Eigengewicht von weiteren 2800 Tonnen Stahl und bilden den statischen Ausgleich der entworfenen Dachkonstruktion.
Der gesamte Stadionkomplex besteht aus 190.000 Tonnen Beton, wobei ein Parkhaus mit 10.000 Parkplätzen inbegriffen ist. Die 46.000 m² große Dachkonstruktion schützt die Fans vor Regen und Sonne, während die Anordnung der Ränge eine ungehinderte Sicht auf das Spielfeld ermöglicht. Das Spielfeld bleibt dabei unüberdacht. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Moses-Mabhida-Stadion in Durban während der WM 2010 65.000 Zuschauern auf drei Rängen Platz bieten. Der VIP-Bereich ist mit Foyer, VIP-Club und 150 VIP-Logen konzipiert. Nach der WM kann die Kapazität je nach Veranstaltung zwischen 50.000 und maximal 80.000 variiert werden.
Das Moses Mabhida Stadium soll eine Innenbühne, ein Sportmuseum, ein Sportinstitut und ein neues Transportstation beherbergen. Um eine praktische Verbindung zwischen dem Stadion und der Strandpromenade herzustellen, ist der Bau einer Brücke geplant.
Während der Weltmeisterschaft 2010 werden fünf Erstrundenspiele, ein Zweitrundenspiel und ein Halbfinale in der Fußballarena ausgetragen.

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